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Reiseland Alaska
Der Tourismus
Der Tourismus in dieser Region ist noch relativ jung. Früher bereisten ausschliesslich Abenteurer diese Gegenden. Heute ist die Infrastruktur für jegliche Art von Tourismus vorhanden. Auch Reisen mit sehr hohem Komfort sind möglich beschränken sich aber auf einen kleinen Teil des Gebietes. Im Wesentlichen sind dies die Strecke zwischen Anchorage und Fairbanks (mit dem Denali Nationalpark), Teile der Kenai Halbinsel sowie der Südwesten Alaskas, der sogar mit Luxus-Passagierschiffen angesteuert werden kann. Im Yukon Territorium ist die Strecke zwischen Whitehorse und Dawson City gut erschlossen. Dies sind absolut sehenswerte Gegenden, in denen sehr viele Tiere beobachtet werden können. Da aber alles auf die devisenbringenden Besucher ausgerichtet ist, bleibt der Beigeschmack des Massentourismus. Wer sich daran nicht stört und Wert auf angemessenen Komfort legt, ist mit einer solchen Reise gut beraten. Wer die Natur lieber etwas stiller geniessen möchte und den Hauch von Abenteuer spüren will, muss die erschlossenen Gegenden verlassen. Sofort stellen sich dann aber die ersten Probleme: Ausrüstung und Routenwahl müssen Sie sehr sorgfältig planen, ansonsten kann das Erlebnis schnell zur Tragödie werden.
Die Jahreszeiten
Es kommt sehr darauf an, was Sie als BesucherIn von Alaska und dem Yukon Territorium erwarten. Im Frühjahr haben Sie die besten Voraussetzungen, möglichst viele Tiere in der Wildnis zu beobachten. Die grössten Lachswanderungen finden je nach Gegend und Lachsart im Frühjahr und Sommer statt. Während des Sommers beeindruckt das langanhaltende Tageslicht. Nördlich des Polarkreises verschwindet die Sonne für einige Zeit überhaupt nicht am Horizont. Der Herbst bietet in farblicher Hinsicht die wohl eindrücklichsten Bilder. Da die Nächte wieder dunkel werden, ist das Polarlicht häufig zu bestaunen. Allerdings können über Nacht die Temperaturen wieder recht tief absinken. Die Kälte des Winters ist jedoch sehr trocken und mit geeigneter Ausrüstung auch für «Greenhorns» durchaus zu ertragen. Berühmte Hundeschlitten-Rennen, die über hunderte von Kilometern führen, begeistern alle BesucherInnen.
Die Kosten
Reisen in den hohen Norden können eine recht kostspielige Angelegenheit werden. Die lokale Tourismusbranche hat pro Jahr nur wenige Monate Zeit, ihr Auskommen zu erwirtschaften. Wer nicht sehr viel Zeit zur Verfügung hat oder die Verhältnisse nicht bestens kennt, wird sein Geld sehr schnell los. Wer sich von einem Buschpiloten in der Wildnis absetzen lassen will, muss auf jeden Fall einige hundert Dollar investieren. Aber auch hier sind preisliche sowie qualitative Unterschiede auszumachen.
Die Ausrüstung
Je nach Jahreszeit und Reiseart unterscheidet sich auch die notwendige Ausrüstung. Für alle PARA TOURS-Reisen haben wir eine individuelle Ausrüstungsliste ausgearbeitet. ReiseteilnehmerInnen wird diese Liste frühzeitig ausgehändigt.
Einreise
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Reisebüro über die aktuellen Einreisebestimmungen. Wer auf dem Seeweg nach Alaska einreist, braucht in jedem Falle ein Visum.
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